Integrative Medizin (Wirkung)Insgesamt ergaben sich Hinweise, daß die Kombination neuroprotektiv wirkt. Sie wurde bezüglich ihrer Auswirkungen bei zerebraler Ischämie und bei Strahlenschäden des Gehirns untersucht:Zerebrale Ischämie (5) Die Kombination DU20 und DU26 erscheint besonders wirkssam bei 5, 10 und 20 Hz mit 1,0 und 1,2 mA bezüglich neurologischem Defizit, Infarktvolumen, Todesrate und Gehirndurchblutung.[1503136372-de] (1) Auswirkungen auf Proliferation und Differenzierung neuronaler Stammzellen in der subependymalen Zone (SZ) des zerebralen lateralen Ventrikel bei Ratten mit Hyperlipidämie (HL) und zerebraler Ischämie (CI). Die Nestin und Nuclear-Antigen positiven steigen durch die Kombination nach CI signifikant an.[1324487599-de] (2) Nach ischämischem Schlaganfall durch Okklusion der Arteria cerebri media bewirkte die Kombination im Gegensatz zu Scheinakupunktur eine Reduzierung des Infarktvolumens.[1364051348-de] (3) Infolge eines zerebralen Ischämie- Reperfusionstraumas stiegen bei Ratten die Expressionen von MMP9 (Matrixmetalloproteinase 9) und VEGF (vascular endothelial growth factor) im Plexus choroideus (Blut- Hirnschranke). Präventiv eingesetzt konnte die Kombination diese Anstiege reduzieren.[1473839721-de] (6) Bei zerebraler Minderdurchblutung reduziert Akupunktur Infarktvolumen, neurologisches Defizit, proinflammatorische Zytokine im Serum und den Kernfaktor kappaB (NFkB) jeweils signifikant. Gleichzeitig steigert sie IkBa (Inhibitor von NFkB). Da NFkB die Expression proinflammatorischer Zytokine induziert folgerten die Forscher, daß die, durch die Akupunktur ausgelöste Steigerung der Expression von IkBa wesentlich für die neuroprotektive Wirkung der Akupunktur ist.[1544352385-de] (7) Akupunktur verkleinerte die Infarktzone und steigerte im Serum Interleukin 1 beta (IL1), IL6 und IL8, sowie in der Ischämiezone IL1, IL6, IL8 und NF (nukleärer Faktor kappa B p65) und es sank in der Ischämiezone SIRT1 (engl.: Cerebral Protein Silent Information Regulator Factor 2-related Enzyme 1).[1590408951-de] Folgen von Bestrahlung (4) Schädigungen des Gehirns infolge Bestrahlung und eine damit verbundene Abnahme der kognitiven Fähigkeiten bei Ratten geht im Hippocampus mit signifikanten Reduzierung von Synapsendichte, Nervenzellneubildung und Funktion der Blut- Hirnschranke einher. Der prompte Einsatz der Kombination DU20 und DU26 nach einer einmaligen Bestrahlung konnte die kognitiven Fähigkeiten, die Synapsendichte und Funktion der Blut- Hirnschranke signifikant verbessern (nicht die Nervenzellneubildung).[1474191606-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
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