Integrative Medizin (Wirkung)Die Kombination wurde in recht unterschiedlichen Studien nicht nur im Hinblick auf einen Morbus Parkinson untersucht:Die Modellierung der Erkrankung erfolgte in der Regel mittels MPTP-Intoxikation (1-Methyl-4-Phenyl-1,2,3,6-Tetrahydropyridin). Die Kombination milderte dabei neben Symptomen auch den, im Rahmen dieser Intoxikation auftetenden Abfall von Tyrosinhydroxylase in der Substantia nigra und dem Thalamus ab. Literatur zu Morbus Parkinson ⦁ (2) Bei Mäusen war durch Vergiftung mit MPTP (1-Methyl-4-Phenyl-1,2,3,6-Tetrahydropyridin) ein Morbus Parkinson erzeugt worden. Die Kombination konnte dabei im Thalamus (nigrostriatale Region)[1364053220-de] und Substantia nigra[1471964842-de] im Gegensatz zur Verwendung von NAPs die Abnahme der Tyrosinhydroxylase abmildern. Bezogen auf die Genexpression wirkte die Kombination auf die Expression von 8 [1364053220-de], bzw. 39 Genen[1471964842-de]. ⦁ (3) Beim Parkinson-Modell infolge MPTP bewirkt die Kombination GB34 und LR3 einen signifikant geringeren Abfall von Tyrosinhydroxylase in der Substantia nigra. Gleichzeitig reguliert sie die Expressionen von 39 Genen. Dies kann verantwortlich sein, für den neuroprotektiven Effekt der Kombination.[1471964842-de] ⦁ (4) Bei Mäusen und Ratten wurde ein Morbus Parkinson entweder mittels intraperitonealen MPTP- Injektionen (1-Methyl-4-Phenyl-1,2,3,6-Tetrahydropyridin) oder unilateraler Einbringung von MPP (1-Methyl-4-Phenylpyridinium) in die Substantia nigra (SN) erstellt. Dabei nahmen sowohl die motorischen Fähigkeiten der Tiere, die Expressionen von Tyrosinhydroxylase und Bcl2 in der SN als auch der Dopaminspiegel im Striatum jeweils signifikant ab. Elektroakupunktur mit 50 Hz steigerte alle genannten Parameter jeweils signifikant.[1580729806-de] ⦁ (5) Das Neurotoxin MPTP führte bei Mäusen im Gehirn zu Zunahmen von Alphasynuclein, sowie Abnahmen von SGK1 (engl.: serum- and glucocorticoid- dependent kinase 1) und Tyrosinhydroxylase (jeweils Signifikanz). Akupunktur bewirkte jeweils gegenteilige signifikante Veränderungen.[1593419897-de] ⦁ (6) Bei Ratten - nach Applikation des Neurotoxins MPTP (1 Methyl 4 phenyl 1, 2, 3, 6 tetrahydropyridin), als Modell des Morbus Parkinson führte in der Substantia nigra (SN) zu Abnahme von Tyrosinhydroxylase (TH) und Zunahme von alpha Synuclein. Akupunktur beeinflußte bei beide Parameter gegenteilig und hielt das phosphorylierte alpha Synuclein (im SN) auf dem Niveau nicht modellierter Tiere.[1620828900-de] Sonstiges (7) Nach Ligatur des rechten Nervus ischiadicus sanken entsprechend mechanische und thermische Schmerzschwelle und es stiegen die Expressionen von A1 und GATA4 im Rückenmark (Höhe L4 bis L6) (jeweils Signifikanz). Akupunktur steigerte alle Parameter jeweils signifikant. Eine Ausschlatung von GATA4 hemmte die Wirkung der Akupunktur.[1679306672-de] (1) Bei Ratten, bei denen Migräne nach der Methode nach Michael (topische Anwendung von Kaliumchlorid am Gehirn) ausgelöst worden war, zeigte sich daß durch Elektroakupunktur (EA) an LR3 und GB34 sowohl die Amplitude der Streudepolarisierung im Gehirn (CSD), als auch die Plasmaspiegel des Calcitonin Gene-Related Peptids (CGRP) und der Substanz P (SP) im Vergleich zur unbehandelten Gruppe signifikant niedriger waren. Die Ergebnisse legen einen inhibitorischen Effekt der EA auf die schmerzauslösende Substanz als Ursache für die klinische Wirksamkeit der Punktekombination nahe.[1324556638-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
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