Integrative Medizin (Wirkung)PC6, REN4, ST36Studien zeigten daß die Kombination bei koronarer Minderdurchblutung (Modelle: Isoproterenol und Ligatur einer Koronararterie) kardioprotektiv wirkt. Sie war dabei zum Teil dem Einzelpunkt PC6 in weiten Bereichen überlegen. Literatur zur koronaren Minderdurchblutung (1) Die Kombination wirkte bei Ratten mit koronarer Minderdurchblutung kardioprotektiv. Sie reduzierte Herzfrequenz und ST- Veränderungen im EKG, sowie die histopathologischen Veränderungen des Myokards und regulierte die mRNA- Expressionen von PI3K (Phosphoinositid 3 Kinase) und Akt (Proteinkinase B) im Myokard (jeweils Signifikanz). Die Kombination war dabei dem Einzelpunkt PC6 überlegen.[1474621357-de] (2) Bei koronarer Minderdurchblutung bei Ratten infolge Isoprenalin nahmen die Apoptoserate der Myokardzellen, sowie im Serum Kreatinkinase MB (CKMB), VCAM1 (vascular cell adhesion molecule 1) und Endothelin 1 (ET1) zu. Auch waren die Expressionen von miRNA133 reduziert und von miRNA208, miRNA1 und miRNA499 erhöht. Diese Veränderungen konnten durch die Kombination signifikant reduziert werden. Auch hier war die Kombination dem Einzelpunkt PC6 bei vielen Parametern überlegen.[1474995503-de] (3) Bei Ratten war mittels Isoprenalin eine Myokardischämie erzeugt worden. Dabei zeigten sich Schäden in der Ultrastruktur des Myokards, ST- Hebungen im EKG, Zunahmen der Herzfrequenz, des kardialen Troponin T (cTnT) im Serum und von Malondialdehyd (MDA) im Myokard des linken Ventrikels, sowie Abnahmen von Superoxiddismutase (SOD), Glutathionperoxidase (GSH) ebenfalls im Myokard des linken Ventrikels (jeweils Signifikanz). Beide Behandlungsgruppen zeigten signifikant günstigere Veränderungen auf, wobei die Kombination PC6, ST36 und REN4 der Kombination PC6, HT7 und REN17 bezüglich cTnT, MDA, SOD, GSH und auch der Ultrastruktur jeweils signifikant überlegen war.[1550490634-de] (5) Bei koronarer Minderdurchblutung infolge Isoproterenol (Syn.: Isoprenalin) kam es bei Ratten zu relevanten Hebungen der ST- Strecke im EKG und deutlichen histopathologischen Veränderungen im Myokard (jeweils Signifikanz). Akupunktur an der Kombination PC6, REN4 und ST36 mit 2 Hz bis 100 Hz reduzierte beides signifikant. Gleichzeitig zeigte sich im Metabolom ein möglicher Zusammenhang mit Zucker-, Fett- und Energiestoffwechsel.[1596621351-de] (6) Bei Ratten zeigte sich nach kardialem Ischämie- / Reperfusionstrauma ein deutliches Infarktareal und im Serum stiegen LDH, CKMB und Troponin T (jeweils Signifikanz). Präventive Akupunktur reduzierte alle genannten Parameter jeweils signifikant.[1633623489-de] (8) Nach temporärer Okklusion eines Herzkranzgefäßes nahmen bei Ratten die linksventrikuläre Funktion ab, sowie der Serumgehalt an Tumornekrosefaktor alpha und Interleukin 6 und die Expressionen von FXR (engl.: myocardial farnesoid X receptor), SHP (engl.: small heterodimer partner), AIF (engl.: apoptosis inducing factor) und HSP70 (Hitzeschockprotein 70) jeweils signifikant zu. Präventive, elektrisch stimulierte Akupunktur an der Kombination REN4, PC6 und ST36 steigerte die linksventrikuläre Funktion und HSP70 und senkte alle anderen Parameter jeweils signifikant.[1663000147-de] (9) Infolge vorübergehender Minderdurchblutung des Herzens traten bei Ratten eine ventrikuläre Arrhythmie auf und im Blut stieg die CK-MB und im Myokard die reaktiven Sauerstoffspezies in den Mitochondrien, sowie im Gewebe die Expressionen von Cytochrom C, Caspase 9 und Caspase 3 (jeweils Signifikanz). Präventive Elektroakupunktur an der Kombination REN4, PC6 und ST36 mit 2 Hz reduzierte alle Parameter jeweils signifikant.[1678101650-de] Sonstiges (7) Ratten wurden acht Wochen lang fettreich gefüttert und zu Hälfte der Zeit die Intima der Carotiden verletzt. Dabei stiegen im Blut Gesamtcholesterin, Triglyceride und LDL und es sank HDL. Gleichzeitig sank in der Leber die Expression von CYP7A1 (jeweils Signifikanz). Akupunktur beeinflußte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig.[1642418652-de] (4) Bei Hasen wurden mittels hoch fetthaltiger Ernährung und Verletzungen der Intima der Karotiden dort arteriosklerotische Plaques induziert. Dabei stieg die Expression von CD36 (Gen und Protein)(Syn.: Thrombozytenglykoprotein 4) bei den peritonealen Makrophagen signifikant. PC6, REN4 und ST36 senkte die Expression von CD36 signifikant und war dabei genauso wirksam wie Atorvastatin.[1591371041-de] (10) Nachdem mittels akuter und chronischer Streßexpositionen bei Ratten ein Reizdarmsyndrom ausgelöst worden war, waren Bauchdeckenreflex und Darmpassagezeit vermindert bei gleichzeitigem Auftreten von Verhaltens- und Stuhlgangsveränderungen. Die Kombination PC6, PEN4 und ST36 linderte die Veränderungen jeweils signifikant.[1734429929-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
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